Entscheide fallen frühestens im Herbst

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Posted on Juli 16, 2013

Was Orell Füssli und Thalia nach der Fusion mit ihren drei Buchhandlungen in der Stadt vorhaben, ist nach wie vor ungewiss. Im Onlinegeschäft soll der Standort Winterthur jedoch eine zentrale Rolle spielen.

Der Name Orell Füssli macht bei der Fusion der beiden Buchhandelsketten Orell Füssli und Thalia das Rennen. Thalia wird als Markenname längerfristig verschwinden. Gleichzeitig will das Unternehmen auch auf lokal und regional verankerte Markennamen setzen. Wie man mit dem derzeitigen Namen der ehemaligen Buchhandlung Vogel, die zur Zeit Thalia Vogel heisst, ist noch offen.

«In Winterthur gibt es zum jetztigen Zeitpunkt noch keinen spezifischen Markenplan», teilt Alfredo Schilirò von der Thalia Pressestelle mit. Der Markenübergang werde sorgfältig geprüft. Auch über eine mögliche Schliessung von einem der drei Läden, die beide Ketten derzeit in Winterthur führen, schweigen sich die Unternehmen aus. Orell Füssli-Mediensprecherin Daniela Diethelm: «Die neue Geschäftsleitung wird ihre operative Arbeit im kommenden Herbst aufnehmen und frühestens dann entscheiden, wie es mit den einzelnen Fillialen weitergehen soll.» Man werde sich aber auf alle Fälle Zeit mit der Planung lassen.

Winterthur als Mittelpunkt im Onlinegeschäft

Etwas konkreter sieht die Zukunft des Onlinegeschäfts aus. Zwar müsse man auch in diesem Bereich die genaue Umsetzung des Markenauftritts in den nächsten Monaten ausarbeiten, so Schilirò. «Grundsätzlich soll der Standort Winterthur im Bereich Onlinegeschäft eine zentrale Rolle spielen und gestärkt werden.»

Derzeit betreut die buch.ch AG, eine Tochterfirma von Thalia, das Internetgeschäft von Winterthur aus für diverse Marken, wie Thalia.ch, buch.ch oder bol.ch. Books.ch. Die Internetbuchhandlung von Orell Füssli wird von Zürich aus betrieben. Langfristig wolle man im Netz nur noch einen Markenauftritt haben, sagt Schilirò.

Monika Schubarth

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