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Fünf Literaturblogs für „Zürich liest“

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Posted on September 05, 2016

Geheimnisvolle Tweets kursieren derzeit mit dem Hashtag #zl16 auf Twitter. Leute berichten von Reisevorbereitungen nach Zürich, von Pyjama-Partys, die sie in Hotelgängen abhalten wollen oder verabreden sich schon mal vorsorglich zum Kaffeetrinken Ende Oktober.

#zl16 steht für die diesjährige Ausgabe des Zürich liest und diejenigen, die jetzt schon über gebuchte Bahnreisen berichten sind vier Buchbloggerinnen und ein –blogger, die wir im Auftrag des Festivals zur Bloggerreise nach Zürich eingeladen haben. Sie werden vor, während und nach dem Festival in ihren Blogs, auf Twitter, Facebook und Instagram über ihre Eindrücke berichten und so dazu beitragen, dass Zürich liest im Internet mehr Gewicht erhält und seine Reichweite vergrössern kann.

 

Literaturblogs – die etwas andere Art der Berichterstattung

Literaturblogs sind ein Phänomen, das in den letzten Jahren entstanden und gewachsen ist. Inzwischen gehören die Buch- und Literaturblogger zum festen Inventar in der Branche und sind vor allem in Deutschland etabliert. Vom Feuilleton hagelt es zwar gelegentlich Häme wegen Rechtschreibfehlern oder zu viel Emotionalität, Verlage möchten jedoch in vielen Fällen nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit den Literaturblogs verzichten. Dafür sprechen vor allem die folgenden drei Gründe:

    • Etliche Blogger sind wahre Social Media-Cracks. Sie sind in ihren Blogs vernetzt und bewirtschaften daneben noch mit grossem Erfolg ihre Twitter-, Facebook- und Instagram-Accounts. Diskussionen über besprochene Titel finden dort häufig statt und sorgen für Aufmerksamkeit. Das sorgt für Reichweite und profitieren können von dieser nicht nur die Bloggenden selber, weil ihr Netzwerk und ihre Bekanntheit stetig wächst, sondern eben auch das Buch, das grade im Gespräch ist. Und was besonders attraktiv ist: Der Streuverlust hält sich in Grenzen, denn wer sich mit Literaturbloggern vernetzt, ist affin.

 

    • Manche mögen es, manche nicht: das sogenannte Blogger-Ich und die gelegentlich sehr persönlichen Leseeindrücke, die in Literaturblogs oft beschrieben sind. Zwar finden sich auch in Blogs gelegentlich scharf formulierte Rezensionen oder gar verrisse. Viel öfter aber sind Leseempfehlungen, Buchtipps, wie es sie auch in der Buchhandlung gibt, nur eben in schriftlicher Form und 24/7 im Netz abrufbar. Wer sich von Buchblogs inspirieren lässt, erhält Tipps, keine Urteile.

 

    • Die eingeladenenen Blogs passen mit ihren Profilen perfekt zum Zürich liest: Sie sind breit aufgestellt in ihren literarischen Interessen, schreiben über zeitgenössische Literatur und machen sich auch für Bücher aus kleineren Verlagen jenseits der Spiegel-Bestsellerliste stark. Darüber schreiben sie seit Jahren und die Leser ihrer Blogs und ihre Kontakte in den Sozialen Netzwerken interessieren sich genau dafür. Für ein Fantasy-, Romance- oder Manga-Festival würden sie sich wohl weniger eignen. Aber dafür gibt es andere, in diesen Bereichen hervorragend vernetzte Blogger.

 

Starke Präsenz in sozialen Netzwerken

Das Zürich liest ist bereits jetzt ein sehr erfolgreiches Literaturfestival, welches ein breites Publikum anspricht und letztes Jahr über 25’000 Gäste anlocken konnte. Und doch haben sich die Macherinnen dazu entschlossen, ihre digitale Präsenz zu verstärken und neue Wege zu gehen, um noch mehr und andere Menschen anzusprechen. Die Buchbranche ist im Wandel und mit diesem geht eine gesellschaftliche Veränderung Hand in Hand. Wer eine starke Präsenz in den Sozialen Netzwerken vorweisen kann, ist da klar im Vorteil. Menschen, welche ihre SoMe-Kanäle abrufen machen das in dem Moment, in dem sie Zeit dafür haben. Sie machen es bewusst und sind offen für Informationen von ihren Freunden oder Veranstaltern, die sie informieren.

Dabei sind folgende Literaturblogs

Die Buchbloggerin – Friederike Kipar

Interview mit Friederike Kipar

„Man weiss mit der Zeit, welcher Blogger was liest“

Zu den Blogbeiträgen

Zürich liest – Programm: Mein Festivalplan
Zürich liest – Ein Festival mit vielen Highlights

Kapri-ziös – Janine Rumrich

Interview mit Janine Rumrich

„Ich will der Welt zeigen, dass Literatur fetzt und nicht staubtrocken ist“

Zu den Blogbeiträgen

Zürich liest – ein Lesefestival mit Pyjamaparty auf dem Hotelflur
Oh Schimmi – Ein affengeiles Buch von Teresa Präauer

Buzzaldins Bücher – Mara Giese

Zum Interview mit Mara Giese

„Bloggen ist eine Kommunikationsform, die unheimlich viele Möglichkeiten bereithält“

Zu den Blogbeiträgen

Zürich liest – und ich bin dabei

Pinkfisch – Sarah Reul

Zum Interview mit Sarah Reul

„Das Bloggen und der Job beeinflussen sich gegenseitig sehr positiv“

Zu den Blogbeiträgen

Zürich ruft – Zürich liest
Zürich – und ihr kommt mit!

Kaffeehaussitzer – Uwe Kalkowski

Zum Interview mit Uwe Kalkowski

Endlich Zürich
Zürich liest 2016 – zurechtgeschnitzt

  1. 15. September 2016 at 8:53

    […] liest 2016 ins Haus geflattert. Erstmals wird dieses Lesefestival von fünf Literaturblogs begleitet. Der Kaffeehaussitzer, Die Buchbloggerin, Kapri-ziös, Buzzaldrins Bücher und ich werden […]

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